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Postfuhramt Berlin

Historischer Überblick

1875 bis 1876 Bau der beiden zweigeschossigen Stallgebäude im Hof
 
1876 bis 1877 Abriß der alten Gebäude in der Tucholsky Str., Beginn Neubau des Postfuhramtes
 
1876 Einführung des Stadtrohrpostbetriebes
 
Juni 1878 Besichtigung des neuen Gebäudeteils in der Tucholsky Str.
 
1878 Abriß der alten Gebäudeteile in der Oranienburger Str.
 
1880 In Teilbereichen erhält das Postfuhramt elektrische Beleuchtung
 
1881 Fertigstellung der Baumaßnahmen
 
1885 bis 1905 Die Post- und Telegrafenschule nutzt einen Teil des Postfuhramts
 
1888 Dacharbeiten über dem großen Hörsaal, Verbesserung des Raumklimas und Austausch der alten Sonnenbrenner über dem Glasoberlicht durch elektrische Bogenlampen
 
1889 Einbau von Fundamenten für die Dampfmaschinen der Berliner Rohrpostanlage
 
März 1890 bis Januar 1891 Planung und Einbau einer Verbindungstreppe zwischen zweitem und dritten Geschoß
 
03.10.1890 Genehmigung Aufstockung Stallgebäude II für Postillionschlafsääle
 
1891 Der alte 24 m hohe Schornstein der Dampfmaschinen wird durch einen 36 m hohen Schornstein ersetzt
 
Anfang 1891 Fertigstellung Umbau Stallgebäude II
 
Juni 1892 Renovierung der Stallgebäude innen
 
September 1900 Die Gebäudenutzung des PFA kommt räumlich an seine Grenzen
 
29.07.1903 Erteilung der Genehmigung zum Anschluß an die städtische Wasserleitung
 
1904 Umfassende Renovierung des Hörsaales (Tucholskystraße)
 
1906 Kleinere Renovierungsarbeiten an den Stallfassaden
 
26.07.1907 bis 27.04.1908 Erneute Aufstockung der Stallgebäude (4. OG)
 
1909 Gänzliche Einstellung der eigenen Stromerzeugung des PFA, Anschluß an das öffentliche Stromnetz
 
1913 Zweite Renovierung des Hörsaales
 
1913 bis 1920 Nutzung des Hörsaales durch das Post-Rechnungs-Amt
 
1920 Dritte umfangreiche Renovierung des Hörsaales
 
1920er Jahre Abriß der Stallgebäude im Hof
 
1925 Bau einer Ladestelle und Wagenhalle im Hof des PFA (im Krieg zerstört)
 
1937 bis 1938 Einbau der Zwischendecke zur Vermeidung von Zugluft in der Schalterhalle (Kuppelbau)
 
1937 Beseitigung der Verglasung im Turmdach, Einfassung des runden Kuppelbaus durch eine achtseitige Kuppel
 
23. 11. 1943 Der Gebäudeteil in der Tucholskystr. wird durch Brand- und Sprengbomben beschädigt.
 
19. 05. 1944 Der Gebäudeteil in der Oranienburger Str. brennt nach einem Luftangriff bis zum 1. OG aus
 
1945 bis 1973 Nutzung des Gebäudes als Postfuhramt
 
1953 Abbau der im Krieg schwer beschädigten Gruppe allegorischer Figuren aus Sandstein
 
1973 Die Fa. G. Gohlke beginnt im Auftrag der Deutschen Post mit ersten kleineren Arbeiten an der Fassade in der Oranienburger Str..
 
1973 bis bis ? Nutzung des Gebäudesteils Oranienburger Str. durch die Abteilung Handel des Postzeitungsvertriebs, sowie das Zentralamt für Materialwirtschaft und die Betriebspoliklinik der Deutschen Post
 
1975 Wiederherstellungsarbeiten an der Fassade und den zwei Figurengruppen über dem Turnhallentrakt in der Tucholskystr.

Aufnahme des Postfuhramt in die Bezirksdenkmalliste des Magristrats von Groß-Berlin
 
1978 Abschluß der Renovierung der beschädigten Fensterverkleidung in der Oranienburger Str.
 
1979 Beseitigung von Schadstellen am Gebäude in der Tucholskystr.
 
1982 bis 1984 Beseitigung von Schadstellen und Farbgestalltung des Gebäudes in der Oranienburger Str.
 
1985 Farbgestaltung der Gebäudefassade in der Tucholskystr. durch Fa. G.Gohlke, Einbau der handgearbeiteten Eingangstür von H. Eichberg zur Schaltervorhalle im Kuppelbau
 
1986 bis 1989 Beginn der Restaurierung des Eckgebäudeteils, einschließlich Turm und Kuppelbau
 
09.11.1989 Fall der Berliner Mauer
 
1995 Einstellung des Postbetriebes
 
1997 bis 20.06.2001 Wechselnde Ausstellungen in den Räumen des Postfuhramtes
 
13.10.2001 bis 11.11.2001 Der Künstler HA Schult verhüllt das Postfuhramt "Love Letters Building"
 
08.07.2005 Die Deutsche Post AG verkauft das Postfuhramt an einen nicht genannten Investor von "internationlem Rang".
 
Februar 2006 Renovierungsarbeiten deuten auf eine Zwischennutzung.
 
seit Juni 2006 Zwischennutzung durch c/o Berlin